Der erste Satz: Wie man Leserinnen in der ersten Zeile fängt

Warum Stimme wichtiger ist als Plot, und was die Meister wirklich anders machen

Der erste Satz: Wie man Leserinnen in der ersten Zeile fängt

Der erste Satz eines Romans ist ein Versprechen. Er sagt der Leserin: So werde ich mit dir reden. So fühlt sich diese Welt an. Vertrau mir. Wer dieses Versprechen bricht, oder gar keines gibt, verliert seine Leserin, bevor die Geschichte überhaupt begonnen hat.

Stephen King verbringt Monate, manchmal Jahre mit seinem ersten Satz. Joan Didion sagte, das Problem mit dem ersten Satz sei, dass man an ihm festklebt. Alles andere fließt daraus hervor. Raymond Chandler schrieb seine Opener um und um, bis die Stimme seines Erzählers so scharf war wie ein Rasiermesser.

Was wissen diese Autoren, das Anfänger nicht wissen?

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Was ist ein Pitch? Oder wie bringt man 300 Seiten auf den Punkt?

Was ist ein Pitch? Oder wie bringt man 300 Seiten auf den Punkt?

Ein Pitch verkauft die Buchidee, der Klappentext das Leseerlebnis.

Was ist ein Pitch?

Der Pitch ist die literarische Kurzform des Projekts, ein komprimierter Überblick, der Interesse wecken soll. Ursprünglich stammt der Begriff aus der Filmbranche, doch längst gehört er auch zur Welt der Bücher. Agenturen und Verlage fordern ihn, oft als Teil eines Exposés, manchmal auch mündlich auf Messen oder Veranstaltungen.

Ein Pitch ist die komprimierte Kurzfassung eines Buchprojekts, meist zwei bis vier Sätze, die Verlagen, Agenturen und Scouts die Idee, die Hauptfigur und den zentralen Konflikt auf den Punkt bringt. Anders als der Klappentext richtet er sich an Branchenprofis, nicht an Leserinnen.

Ein Pitch ist kein Klappentext, auch wenn sich beides überschneidet. Wo der Klappentext Leserinnen verführen soll, zielt der Pitch auf Profis, also Lektorate, Scouts und Programmleitungen. Und das in wenigen Sätzen.

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59 mal Weltliteratur in einem Satz

59 mal Weltliteratur in einem Satz

Große Romane, auf einen einzigen Satz gebracht. Nicht kleiner als nötig. Aber kleiner als gedacht.

Ein Satz genügt. Manchmal.

Was bleibt von einem Roman, wenn man alles Überflüssige wegnimmt?
Nicht der Plot. Nicht der Schauplatz. Vielleicht nicht einmal der Name der Hauptfigur. Sondern ein Satz, der das Gefühl trifft, mit den richtigen Wörtern. Der hängen bleibt. Der nachklingt.

So entstand die Idee für diesen Beitrag.

Ach so, es gibt einen gewissen Hang zur Science-Fiction, was meinem persönlichen Geschmack geschuldet ist.

Weltliteratur in einem Satz.
Keine Zusammenfassung. Kein Klappentext.
Sondern eine einzelne Tagline, die dich spüren lässt, worum es wirklich geht.

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Coach’s Chat: Coverfragen, die sich (fast) alle Autoren stellen

Coach’s Chat: Coverfragen, die sich (fast) alle Autoren stellen

Schreiben ist Kunst. Verkaufen ist Handwerk. Und Covern, das ist oft Voodoo.

Viele denken, das Cover müsse nur schön sein. Oder auffällig. Oder irgendwie besonders.

Aber Schönheit verkauft nicht. Vertrautheit verkauft. Erwartung verkauft. Genre spricht in Bildern. Und das Hirn des Käufers entscheidet schneller, als du deinen eigenen Titel lesen kannst. Wie Cover, Titel und Klappentext zusammenspielen, ist dabei entscheidend.

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