9 Klappentext-Typen, die du sofort erkennst

9 Klappentext-Typen, die du sofort erkennst

Klappentext-Typen gibt es mehr, als man denkt. Jede Autorin glaubt, sie schreibt ihren Klappentext ganz individuell. Stimmt auch. Aber nach ein paar hundert Klappentexten fallen Muster auf. Zuverlässig.

Manche packen alles rein, was sie haben. Andere kürzen, bis nur noch ein Rätsel übrig ist. Wieder andere verwechseln den Klappentext mit einem Lebenslauf, einem Lexikoneintrag oder einer Therapiesitzung.

Hier sind neun Klappentext-Typen, die immer wieder auftauchen. Mit Augenzwinkern, aber nicht ohne Wahrheit.

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Klappentexte für Thriller schreiben … Bedrohung, Tempo, Kaufimpuls

Klappentexte für Thriller schreiben ... Bedrohung, Tempo, Kaufimpuls

Klappentext Thriller schreiben heißt: Bedrohung auf kleinstem Raum. Kein anderes Genre verzeiht weniger Leerlauf. Wenn dein Klappentext gemütlich anfängt, ist die Leserin weg.

Thriller-Leserinnen kaufen ein Versprechen. Hier passiert etwas Gefährliches, hier tickt eine Uhr, hier steht ein Leben auf dem Spiel. Dein Klappentext muss das in den ersten Sekunden sichtbar machen. Nicht andeuten. Sichtbar machen.

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Klappentext Tipps – Was Louise Willder nach 5.000 Klappentexten rät

Klappentext Tipps – Was Louise Willder nach 5.000 Klappentexten rät

Wer nach Klappentext schreiben Tipps sucht, landet meistens bei den üblichen Verdächtigen: Figur reinbringen, Konflikt andeuten, offene Frage am Ende. Das ist nicht falsch. Aber es reicht dann doch nicht.

Louise Willder hat als Texterin bei Penguin Books über 5.000 Klappentexte geschrieben. Ihr Buch Blurb Your Enthusiasm versammelt Ratschläge, die konkreter, ungewöhnlicher und nützlicher sind als das meiste, was sonst zum Thema kursiert.

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Wie Leserinnen Klappentexte lesen: Scannen, entscheiden, kaufen

Wie Leserinnen Klappentexte lesen: Scannen, entscheiden, kaufen

Wie Leserinnen einen Klappentext lesen, hat mit Lesen wenig zu tun. Sie lesen anders. Selektiv, fragmentarisch, springend. Sie suchen nach einem Grund zu bleiben und finden meistens einen Grund zu gehen.

Das passiert oft in Sekunden.

Wer einen Klappentext schreibt, ohne zu verstehen, wie er gelesen wird, baut ein Haus ohne Tür. Alles drin, kein Eingang.

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Letzter Satz im Klappentext ist der Cliffhanger, der zum Klick führt

Letzter Satz im Klappentext ist der Cliffhanger, der zum Klick führt

Der letzte Satz im Klappentext entscheidet, ob die Leserin kauft oder weiterscrollt. Nicht der erste. Der erste holt sie rein. Der letzte hält sie fest. Oder lässt sie gehen.

Wer hier versagt, verliert den Verkauf.

Die meisten Autorinnen investieren Stunden in den ersten Satz ihres Klappentextes. Den letzten schreiben sie nebenbei, irgendwann am Ende, wenn der Rest steht. Und genau da bricht die Conversion ein.

Denn der letzte Satz ist kein Abschluss. Er ist ein Trigger. Die Leserin soll danach nicht zufrieden nicken, sondern spüren, dass ihr eine Information fehlt. Eine, die sie nur bekommt, wenn sie kauft.

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Klappentexte für Cosy Crime schreiben: Weniger Blut, mehr Neugier

Klappentexte für Cosy Crime schreiben: Weniger Blut, mehr Neugier

Klappentexte für Cosy Crime schreiben, bedeutet Spannung erzeugen, ohne zu schockieren. Ein Mord passiert, aber niemand wird zerstückelt. Die Ermittlerin ist keine Profilerin, sondern Buchhändlerin. Und das Setting ist kein Tatort, sondern ein Dorf, eine Bäckerei oder ein Antiquariat.

Das klingt harmlos. Genau da liegt die Falle.

Cosy Crime ist Krimi mit reduziertem Risiko, aber nicht mit reduzierter Spannung. Wer den Klappentext zu nett schreibt, verliert die Krimi-Leserinnen. Wer ihn zu düster schreibt, verliert die Cosy-Leserinnen. Der Ton muss beides können: charmant und gefährlich.

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